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Prof. Dr. Ofer Yizhar

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zur nächsten EKFZ-Gastvorlesung ein:
Prof. Dr. Ofer Yizhar: Hochempfindliche optogenetische Silencing mit neuartigen OptoGPCRs

Datum und Uhrzeit:
2. Dezember 2025 (Dienstag), 16:00 Uhr

Ort:
Hörsaal am MPI-NAT City Campus (Hermann-Rein-Straße 3, 37075 Göttingen)

Zusammenfassung:
Die Fernkommunikation zwischen Gehirnregionen ermöglicht die Synchronisation und Koordination zwischen weit voneinander entfernten neuronalen Schaltkreisen und bildet die Grundlage für komplexe Informationsverarbeitung und komplexes Verhalten. Während optogenetische Werkzeuge bereits weit verbreitet für die Erregung von Nervenzellkörpern und Axonen eingesetzt werden, stellte die optogenetische Silencing der Fernübertragung bislang eine große Herausforderung dar. Wir haben eine neue Reihe von inhibitorischen bistabilen Rhodopsinen entwickelt, die an den Gi/o-Signalweg gekoppelt sind und zur räumlich und zeitlich präzisen Unterdrückung der synaptischen Freisetzung in vitro und in vivo eingesetzt werden können. Diese neuen Werkzeuge ermöglichen eine hochgradig lichtempfindliche Unterdrückung und erleichtern das spektrale Multiplexing für kombinierte Modulation und Bildgebung, wodurch neue und spannende Wege in der grundlegenden und translationalen optogenetischen Modulation eröffnet werden.

Über Ofer Yizhar:
Ofer Yizhar ist Professor für Hirnforschung am Weizmann Institute of Science in Israel. Er promovierte an der Universität Tel Aviv und absolvierte seine Postdoc-Arbeit bei Karl Deisseroth an der Stanford University. Im Jahr 2011 gründete er seine eigene Forschungsgruppe am Weizmann Institute. Sein Labor entwickelt neue Techniken zur Erforschung des Gehirns und nutzt diese Techniken, um die Gehirnschaltkreise zu verstehen, die an Gedächtnis, Entscheidungsfindung und sozialem Verhalten beteiligt sind.

Prof. Dr. Dr. Tobias Brügmann wird den Vortragenden begrüßen.

Sie können die Ankündigung und den Informationsflyer gerne an alle weiterleiten, die daran interessiert sein könnten.

Mit freundlichen Grüßen,
Marie

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Prof. Dr. Christoph Arnoldner & Dr. Erdem Yildiz

Wir laden Sie herzlich zur nächsten EKFZ-Gastvorlesung ein:

Prof. Dr. Christoph Arnoldner & Dr. Erdem Yildiz: Translationale Hörforschung – Beispiele für den Weg vom Labor zum Patienten

Datum & Uhrzeit: 7. Januar 2026, 16:00 Uhr

Ort: Hörsaal 04 der UMG (Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen)

Zusammenfassung:

Dieser Vortrag stellt ein translationales Forschungsprogramm vor, das In-vitro-Experimente, Nagetiermodelle und Großtierstudien umfasst und in frühen klinischen Anwendungen für sensorineurale Hörverluste unterschiedlicher Ursachen gipfelt. Potenzielle Wirkstoffformulierungen – wie beispielsweise die vielversprechende Pyridoindol-Verbindung AC102 – werden zunächst in Ex-vivo-Cochlea-Explantatkulturen untersucht und anschließend in einem Gerbil-Modell für Cochlea-Implantat-Traumata getestet, um die funktionelle Erholung zu bewerten. Verbindungen, die eine robuste Wirkung zeigen, werden dann in einem Schweinemodell getestet, das in Größe und chirurgischer Anatomie dem menschlichen Innenohr sehr ähnlich ist und eine detaillierte Analyse der Pathophysiologie und der intracochleären Pharmakokinetik ermöglicht.

Wir untersuchen auch Cochlea-Implantate – die weltweit am häufigsten verwendeten Neuroprothesen – mit dem Schwerpunkt auf der Optimierung der atraumatischen Elektrodeninsertion und dem Vergleich verschiedener Strategien zur lokalen Medikamentenabgabe. Parallel dazu erforschen wir einen „Flüssigbiopsie”-Ansatz, indem wir Perilymph-Biomarker analysieren, die Einblicke in die Mechanismen liefern können, die dem Hörverlust zugrunde liegen.

Der translationale Weg erstreckt sich bis in die frühe klinische Praxis, einschließlich erster Erfahrungen mit lokaler intracochleärer Medikamenteninjektion und robotergestützter, traumaarmem Cochlea-Implantat. Abschließend diskutieren wir genbasierte Interventionen und heben dabei laufende, von der Industrie gesponserte klinische Studien zu OTOF-bedingter angeborener Taubheit bei Kindern hervor, die durch ergänzende Schweinemodelle für die zukünftige Entwicklung von Gentherapien unterstützt werden. Zusammen skizzieren diese Studien eine kontinuierliche Pipeline von der grundlegenden Entdeckung bis hin zu patientenreifen Behandlungen.

Prof. Dr. Dirk Beutner wird den Referenten begrüßen.

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Stuart Trenholm, PhD

Host: Prof. Dr. Emilie Macé

Dr. Rachael Richardson

Kombination von Optogenetik und elektrischer Stimulation zur präzisen Steuerung der neuronalen Modulation.

Prof. Emma Robinson, Ph.D.

Wir stellen die 3Hs-Initiative vor.

Prof. Dr. J. Simon Wiegert

Ein neues Licht auf ein altes Konzept: Optogenetische Untersuchungen der neuronalen Schaltkreise, die der pupillenassoziierten Arousal zugrunde liegen.

Host: Prof. Dr. Dr. Tobias Brügmann

Besser Hören mit Licht